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In
den Lübecker Nachrichten ist am 21./22. März 2004
folgender Artikel erschienen: "Den
Schwarzgurt trägt Rolf Brand längst nicht mehr.
Heute sieht man den Meister im Aikido, Judo und Karate nur
noch in Rot-Weiß. Das sind die Gürtelfarben der
wenigen, ganz großen Könner japanischer Kampfkünste.
71 Jahre sind dem Mann, der auf eine 50-jährige Budo-Karriere
zurückblicken kann, nicht anzusehen.
1954 trat Brand als 22-Jähriger in den Lübecker
Judo-Club ein. Neben Judo, Karate und Taekwon-Do faszinierte
ihn das bis dahin in Deutschland unbekannte Aikido, einer
defensiven Kunst der Selbstverteidigung. In dieser Budo-Art
brachte es der ehemalige BGS-Polizeidirektor bis zum siebten
DAN (Meistergrad), engagierte sich auf nationaler und internationaler
Ebene. Brand schrieb ein Aikido-Lehrbuch und erhielt unter
anderem das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik. Noch
immer steht er, unterstützt von seiner Frau Helga (ebenfalls
eine Aikido Meisterin), auf der Matte. Ans Aufhören denkt
der Meister noch lange nicht, "nebenbei" vermittelt
er T'ai-Chi-Ch'uan, eine alte chinesische Kampf- und Bewegungskunst,
übrigens seit vier Jahren im Kooperationsverbund mit
dem Hochschulsport in Lübeck."
Im Bericht wurde ein Bild mit folgendem Untertitel veröffentlicht:
"Auch mit 71 Jahren noch unglaublich fit: Rolf Brand"
Der Vorstand des Aikido-Clubs Lübeck e.V. (ACL) gratuliert
seinem 1. Vorsitzenden und Dojo-Meister herzlich zum 50jährigen
Budo-Jubiläum und dankt ihm für seine idealistische
und fachkundige Arbeit, die seit der im Jahre 1981 auf seine
Initiative erfolgten Gründung auch für den ACL und
seine Mitglieder überaus förderlich war.
Für die Zukunft wünschen wir Rolf beste Gesundheit
sowie weiterhin Freude und Erbauung beim Lehren im Kreise
seiner vielen dankbaren Schülerinnen und Schüler
auf nationaler und internationaler Ebene.
Einzelheiten zum bisherigen Leben und Wirken des Jubilars
können seiner Sport-Vitae
entnommen werden.
Hansjörg Biesenbach
2. Vorsitzender des ACL
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