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Liebe Helga,
da du dich ja in der dir eigenen Art standhaft geweigert
hast, Reden über dich ergehen zu lassen, so möchte
ich doch die Gelegenheit dieser Festschrift nutzen und ein
paar Zeilen an dich richten.
Zunächst möchte ich dir auch auf diesem Weg noch
mal ganz herzlich zu deinem 70. Geburtstag gratulieren.
Für das neue Lebensjahr wünsche ich dir alles
Gute, Liebe und vor allem beste Gesundheit. Ruhe und Gelassenheit
würde ich dir wünschen, bin mir aber sicher, dass
du weder ruhig noch gelassen wirst und das ist auch gut
so, denn so kenne und so mag ich dich!
Happy Birthday, liebe Helga!
Aber wir wollen ja auch dein 40jähriges Budo-Jubiläum
mit dir feiern. Vierzig Jahre, in denen du nicht nur aktiv
auf der Matte warst, sondern auch immer bereit warst, außerhalb
der Matte Aufgaben zu übernehmen. Dein Einsatz hat
mich immer beeindruckt und motiviert, selbst auf dem Weg
weiter zu gehen. Wie schon in der Rede für Rolf erwähnt,
glaube ich, dass neben einem starken Mann nur eine starke
Frau auf Dauer bestehen und sich wohl fühlen kann.
So eine Frau bist du!
Ich persönlich möchte mich für die vielen
Kleinigkeiten bei dir bedanken: für die herzliche und
warme Gastfreundschaft im Claudiusring; für die leckeren
Sachen, die du immer kochst; für deine aufrichtige
Meinung; für deine Wertschätzung meiner Aikidotechniken;
für deine Begleitung auf zahllosen Lehrgängen;
für dein Vertrauen auf dem Zahnarztstuhl und für
die Tatsache, dass du da bist, wenn man dich braucht!
Aber ich weiß auch, dass du diese Art der Reden gar
nicht so gern hast, und ich glaube an chinesischen und japanischen
Weisheiten und philosophischen Gedanken mangelt es dir nicht.
Darum am Ende noch etwas Heiteres aus der Feder von Eugen
Roth:
Der Zahnarzt
Nicht immer sind bequeme Stühle
Ein Ruheplatz für die Gefühle.
Wir säßen lieber in den Nesseln,
als auf den wohlbekannten Sesseln. |
Jetzt zeige, Mensch, den Seelenadel!
Der Zahnarzt prüft die feine Nadel,
mit der er alsbald dir beweist,
dass du voll Schmerz im Innern seist. |
Vor denen, sauber und vernickelt,
der Zahnarzt seine Kunst entwickelt.
Er lächelt ganz empörend herzlos
Und sagt, es sei fast beinah schmerzlos. |
Du aber hast ihm zu beweisen,
dass du im Äußern fest wie Eisen.
Nachdem ihr dieses Euch bewiesen,
geht er daran den Zahn zu schließen. |
Doch leider, unterhalb der Plombe,
stößt er auf eine Katakombe,
die, wie er mit dem Häkchen spürt,
in unbekannte Tiefen führt. |
Hat er sein Werk mit Gold bekrönt,
sind mit der Welt wir neu versöhnt
und zeigen, noch im Aug die Träne,
ihr furchtlos wiederum die Zähne: |
Behaglich schnurrend mit dem Rädchen
Dringt vor er bis zum Nervenfädchen. |
die wir - ein Prahlhans, wer's verschweigt-
dem Zahnarzt zitternd nur gezeigt. |
Meine liebe Helga, ich wünsche dir alles Liebe und umarme
dich herzlich!
Dein Björn Rahlf
Das Wetter mit Helga
| H |
heiter mit häufig herzerfrischenden,
zuweilen heftigen Brisen |
| E |
energetisch randvoll aufgeladene Schönwetterwolken
beherrschen das Hochdruckgebiet |
| L |
lebendige Zirkulation aller ozonangereicherten Teile
mit gelegentlichen Verwirbelungen auf dem Boden und
in luftiger Höhe |
| G |
ganz und gar ohne atmosphärische Störungen
mit ganzheitlicher und großflächiger Erwärmung
auch in der Peripherie |
| A |
absolut verlässliche, beständige Wohlfühltemperaturen
mit gemütserheiternden, aufgelockerten Dauersequenzen
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Alles Liebe und Gute auf dem weiteren Weg
wünscht dir Brigitte Praga
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